Zahlreiche Länder Afrikas haben in den letzten Jahren einen überraschenden Boom erlebt. Nicht alle, aber doch sehr viele. Vor allem die Sahelländer und politisch instabile Länder können nicht den Anschluss halten und fallen weiter zurück. Aber viele bevölkerungsstarke Länder mit großen Märkten – wie Nigeria, Äthiopien, Südafrika, Angola und Kenia – zeigen, dass es in Afrika sehr gute Entwicklungspotentiale gibt. Vor allem, wenn es gelingt, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.
Tatsächlich verzeichnen die meisten Länder Afrikas positive Wachstumsraten und ein besseres Geschäftsklima. Der Kontinent gerät wieder mehr in den Blick von Investoren. Die wirtschaftspolitischen Anstrengungen in einigen Ländern in Bezug auf makroökonomische Stabilität, Investitionsanreizsysteme, pro-aktive Steuerpolitik, Begrenzung der Verschuldung und Haushaltsdisziplin zeigen Resultate. Afrika kann nach vielen Krisenjahrzehnten endlich Hoffnung schöpfen. Dennoch ist ein unkritischer und übertriebener Optimismus unangebracht. Denn zu viele Länder Afrikas hängen am Tropf der Rohstoffexporte und der gestiegenen Preise. Bricht der Rohstoffmarkt ein, ist auch das Wachstum gefährdet.
Was hemmt den Durchbruch?

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Afrika.wirtschaft.2014

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