In Uganda, Kenia und Tansania ist die Öl- und Gaseuphorie ausgebrochen. Im Februar 2015 wird die ugandische Regierung entscheiden, wer die einzige Raffinerie des Landes bauen darf. Europäische, chinesische und kanadische Ölkonzerne wollen in Kenia bereits im Jahr 2016, und in Uganda zwei Jahre später, mit der Ölförderung beginnen. Sobald der Export bzw. die Weiterverarbeitung im Inland beginnt, würden die Länder ihr Bruttoinlandsprodukt deutlich vergrößern können und von rohstoffarmen zu rohstoffexportierenden Ländern aufsteigen. Die Gefahren eines Ressourcenfluches à la Nigeria, von weitreichenden Umweltschäden und unsicheren Preisentwicklungen am globalen Markt, sind jedoch real.

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mehr: pdf Deutsches_Institut_fuer_Entwicklungspolitik_Kappel_Never_26.01.2015

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