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Die Exportindustrie muss einen langen Atem haben – sagt Robert Kappel vom German Institute of Global and Area Studies (GIGA) mit Blick auf Afrika. Es geht um die schleppende Industrialisierung, die Folgen für die Entwicklung und den Einfluss Chinas. Damit ist auch das Kernproblem für die MPP/HL-Schifffahrt genannt. Am Institut für Afrika-Studien erwartet man kurzfristig keine großen Impulse für die Branche. Vor allem nicht, wenn es um Verschiffungen aus Europa und Amerika geht. Profitieren würde zunächst die chinesische Staatswirtschaft. Kappel differenziert in zweifacher Hinsicht: zwischen Staaten, deren Wirtschaft stark oder gar nicht von der Rohstoff-, also Ölbranche abhängig sind, und zwischen der Konsumgüter- und der Schwerindustrie. Prinzipiell sieht der Afrikaexperte durchaus Chancen für eine kurzfristig positive Entwicklung – allerdings vor allem in den nicht vom Öl abhängigen Ländern. In Afrika gebe es 54 Länder, die seien zum Teil sehr verschieden. »Die ›Rohstoffländer‹ hängen stark am Ölpreis und da hapert es gewaltig«, so Kappel.

Sollte sich der Preis signifikant erhöhen, dürften nach Meinung der allermeisten Experten auch wieder verstärkt Projekte aus der Öl- & Gasindustrie initiiert werden. Bis dahin liegen für die Mehrzweck- und Schwergutschifffahrt die größten Potenziale wohl in Minen-, Schienen, Straßen- und Hafenprojekten….

MPP-HL Schiffe: Multi Purpose Heavy Lift vessels (Mehrzweck- und Schwergutschifffahrt)

download: Der gesamte Beitrag aus HANSA International Maritime Journal  154, 4,  2017 (hier):

HANSA 04-2017 Seite 34-40_Afrika verlangt dem MPP-Markt einen langen Atem ab – Kopie

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