Gedichte und Geschichten

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In den letzten beiden Jahren veröffentliche GraensenGrenzen zahlreiche Gedichte, Kurzgeschichten und Literatur-Rezensionen.

Hier nun eine Auswahl von Beiträgen von Walter Folle, Werner Elisat, Helmut Reisen, Thomas Maria Karthes und Robert Kappel

Robert Kappel: Sturm und Stille, Jochen Missfeldts neuer Roman, 2017

https://graensengrenzen.wordpress.com/2017/08/30/jochen-missfeldt-sturm-und-stille/

Jochen Missfeldts Roman handelt von der großen Liebe zwischen Doris Jensen und Theodor Storm, die doch noch zusammen kamen. Ein Buch, das das Herz berührt. Kann man seine große Liebe irgendwann doch noch lieben und trotz der widrigen Umstände zusammenkommen? Wie lange muss frau/man warten? Wieviel hält eine Liebende aus, ohne zu verwittern und zu verzagen? Jochen Missfeldt nimmt sich dieser großen Geschichte an. Diese ist kurz erzählt. Kurz bevor Theodor Storm seine Verlobte Constanze Esmarch 1846 heiratet, geht er eine Liebesbeziehung mit der achtzehnjährigen Doris Jensen ein. Aber sie werden getrennt. Das Liebesverhältnis hält dennoch an, und als Constanze nach der Geburt ihres siebten Kindes stirbt, finden die beiden endlich zueinander….

Robert Kappel: Marys bukolische Wanderungen, 31.7.2017

graensengrenzen.wordpress.com/2017/07/31/marys-bukolische-wanderungen-robert-kappel/

Am Spätnachmittag Anfang September zog sie los. Mary setzte sich die Trollkappe auf, schnürte den Rucksack zu, eng gebunden, und verließ den Hof. Querfeldein über die fruchtbaren Felder hin zum kleinen Wald, wo sie zum ersten Mal haltmachte. Sie prüfte die Brombeeren, aß und vergaß die Zeit. Bald hatte sie den Korb mit den schwarzen Früchten gefüllt, mehr sollte nicht rein. Sie hielt inne, ein Reh sprang durch das tiefe Gras – hinein in das kleine Waldstück. Sie nahmen Kontakt auf, spielten miteinander, gefühlte Nähe, so als würden sie sich jeden Tag sehen. Danach wieder das leise Sirren der Gräser, kein Vogel weit und breit, es war heiß. Die Sonne gab an diesen Tagen viel Kraft. Das Licht ließ sich nicht von den kleinen Wolken vertreiben. Diese Stille, ein Summen gelegentlich. Die Bienen zogen davon. Im Gras versteckte sich eine Maus, die sich gestört fühlte. Mary nahm alles zur Kenntnis, sie sprach mit den Pflanzen und den Tieren. Gelegentlich warf sie einen Blick zum Horizont und zur Förde, die nicht weit weg ruhig vor sich hin dämmerte. Dieser Sommer war besonders, an den Tagen die Bauern und ihre Helfer bei der Arbeit, Pflügen, Eggen, die Ernte einbringen. Die Früchte auf dem Boden zum Trocknen. In der Mühle das Korn mahlen…

Robert Kappel: Oh ja, Haifa oh ja

https://graensengrenzen.wordpress.com/2017/06/23/oh-ja-haifa-oh-ja/

Haifa ist ein ganz entzückender Ort mit unglaublich interessanten Menschen und wundervoller Landschaft, eine Stadt in der Übergangsphase von der industriellen Entwicklung zu High Tech. Dreißig Prozent der Bevölkerung sind israelische Palästinenser.

Was kann man sich besser vorstellen als einen Blick zur rechten Seite aufs Meer und Atlit und Caesarea kurz vor der Nase und zur Linken den Hafen und etwas weiter im Norden Akko. Haifa – liegt wie ein Traum, hat einen ganz eigenen Charme, der in keiner Weise mit Tel Aviv zu vergleichen ist…

Walter Folle: ach der welten ende

https://graensengrenzen.wordpress.com/2017/04/17/nach-der-welten-ende-walter-folle/

zuerst verspeisen aasfresser das fleisch

dann formen schnecken, krebse und würmer

die fettreichen skelette zu maisch

die zeit für schwefelliebhaber bleibt ärmer….

Thomas Maria Karthes: Ludwigslust

https://graensengrenzen.wordpress.com/2016/12/10/ludwigslust-thomas-maria-karthes/

Halbe Strecke zwischen Hamburg und Berlin

ICE-Halt vor den Toren

Grenzregion Ost-West (West-Ost?)

Ist schon mal ein Pendler ausgestiegen?

Falle

Aus der Zeit

Halle

Durch den übergroßen moosnen Bahnhof…

Werner Elisat: Unwahrscheinliche Begegnung

https://graensengrenzen.wordpress.com/2016/07/22/unwahrscheinliche-begegnung-werner-elisat/

Seh es gelassen (freue mich?)

auf diese Reise. Wer weiß,

obs blitzt und kracht oder ob

jemand nur das Licht ausmacht….

 

Helmut Reisen: Der Len(t)z am Stutti

https://graensengrenzen.wordpress.com/2016/05/09/der-lentz-am-stutti/

Im Lenz der langen Jahre geht der ´Greis´

schon früh, dann mittags, abends in den Lentz.

Gebildet meist, egal die Provinienz,

am Stutti, tutti frutti, bei den Preiss´….

 

Zahlreiche weitere Gedichte und Geschichten lassen sich leicht auf GraensenGrenzen finden

 

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