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Die Fluchtbewegungen als Weckruf für neue Afrika-Hilfen?

Audio | 29.11.2017 | Dauer: 00:06:51 | Saarländischer Rundfunk, SR 2 – Janek Böffel

https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=56467

Bis 2050 könnte sich die Bevölkerung in Afrika verdoppeln, und seit Jahren steigt die Arbeitslosigkeit, vor allem bei den jungen Menschen. Viele sehen als Ausweg nur die Flucht nach Europa. Prof. Robert Kappel, Afrika-Experte beim GIGA-Institut in Hamburg, erklärt, dass in Europa seit den Fluchtbewegungen ein Umdenken in Sachen Afrika-Hilfen stattfindet. Kappel mahnt aber auch an, dass Entwicklung nicht nur durch Entwicklungshilfe aus Europa zustande komme. Auch die afrikanischen Länder selbst müssten durch eigene Anstrengungen einen Beitrag dazu leisten.

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