„Afrikas Eliten bereichern sich selbst“

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Interview in Tageszeitung (TAZ) 16.4.2018

Experte Robert Kappel über Afrikas Armut

„Afrikas Eliten bereichern sich selbst“

Der Ex-Chef des German Institute of Global and Area Studies (GIGA) erklärt, warum viele innerafrikanische Probleme heute hausgemacht sind.

Dorfplatz in Mali mit Zelten und Kühen

Von der eigenen Regierung vergessen: Viehzüchter und andere Kleinunternehmer in Malis Dörfern Foto: dpa

taz: Herr Kappel, warum ist Afrika trotz Entwicklungshilfe immer noch so arm?

Robert Kappel: Weil Afrika seit der Unabhängigkeit den Strukturwandel nicht gut gemanagt hat, etwa die Modernisierung der Landwirtschaft und die Industrialisierung.

Wie kann das sein?

In 90 Prozent der Länder Afrikas hat es keinen Entwicklungsstaat gegeben, der diesen Strukturwandel betrieb. Die Staatseliten haben sich um ihr eigenes Wohlbefinden gekümmert.

Ist es überhaupt statthaft, von ganz Afrika zu sprechen?

Nein. Wir haben sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten. ….

im Interview:

Robert Kappel, Jg. 1946, ist Ökonom und war von 2004 bis 2011 Präsident des German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg. Heute lehrt er als emeritierter Professor an der Uni Leipzig.

gesamtes Interview hier:

http://www.taz.de/Experte-Robert-Kappel-ueber-Afrikas-Armut/!5495939/

 

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