Robert Kappel. Der verordnete Abschied vom GIGA

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Der von Professor Narlikar verordnete Abschied vom GIGA German Institute of Global and Area Studies, Hamburg

Robert Kappel, 5.1.2018

In den Jahren 2004-2011 war ich Präsident des GIGA und in den Jahren 2007-2009 Mitglied im Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft. Durch einen Reformprozess hat das GIGA im Jahr 2007 eine exzellente Evaluierung hingelegt und noch einmal im Jahr 2013. Nach meinem Ausscheiden als Präsident im Jahr 2011 habe ich bis Ende dieses Jahres das GIGA tatkräftig unterstützt, sei es in der Politikberatung, sei es in der wissenschaftlichen Arbeit, sei es als Herausgeber einiger Focus Reihen, sei es im Networking. Ich wurde vom Vorstand immer wieder mit Aufträgen betreut, sogar noch im Jahr 2017. Mit dem Amtsantritt von Professor Narlikar im Jahr 2013 änderte sich an meiner Funktionsbeschreibung und an meinem Status als Senior Researcher am GIGA zunächst nichts.

Erst nach dem Sommer dieses Jahres begann die Präsidentin eine Kampagne gegen mich, die zum Ziel hatte, mich durch organisatorische Maßnahmen unsichtbar zu machen. Möglicherweise war ich ihr zu präsent in den Medien und mit international sehr sichtbaren Publikationen – vor allem während des G20-Prozesses.

  • Stufe 1. Demontage durch einen organisatorischen Akt. Frau Narlikar ordnete mich Anfang September 2017 in die Rubrik der Associates ohne ein vorheriges Gespräch. Die Maßnahme wurde einfach durch E-Mail oktroyiert und umgesetzt. Einträge zu den Aktivitäten der ehemaligen Senior Researchers und auch meinen Aktivitäten (Artikel, Vorträge, Interviews usw.) waren von nun an nicht mehr gestattet. Ich sollte sozusagen allmählich nicht mehr wahrnehmbar  sein. Die mir auferlegte offizielle Bezeichnung lautete „Assoziiert“ und „Redaktion GIGA Focus Afrika“ (https://www.giga-hamburg.de/de/team/kappel, letzter Zugriff am 14.12.2017). Meine eigentliche Funktionsbezeichnung Präsident Emeritus wurde einfach von der Homepage entfernt.

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  • Stufe 2. Eliminierung meiner Funktionsbezeichnung durch Hauruck-Methode. Nachdem ich mich nach einem ultimativem Brief eines Vorstandsmitgliedes (“Ich fordere Sie auf”) geweigert habe, auf meine Funktionsbezeichnung Präsident Emeritus zu verzichten, teilte Frau Narlikar mir im Oktober 2017 mit, dass ich ab Ende des Jahres keine GIGA E-Mail mehr nutzen dürfe und meine persönliche Homepage gelöscht würde. Zur Anmerkung: Natürlich hat Frau Narlikar keinerlei Recht, mir irgendetwas zu entziehen, aber sie wollte es einfach. Am 2.1.2018 folgte dann die Umsetzung. Ich wurde aus dem GIGA eliminiert.
  • Am 2. Januar 2018 hat der GIGA-Vorstand meine persönliche Homepage gelöscht, ohne Hinweis, wie man mich erreichen kann.
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  • Ich bin mit meiner neuen E-Mail beim GIGA geblockt. Wenn ich versuche, eine E-Mail mit meiner Leipziger E-Mail an eine/n GIGA-KollegIn zu schicken, erreicht diese den Empfänger nicht. Ich kann nicht einmal eine Literaturrecherche im Informationszentrum erbitten. Dies ist jeder anderen Person aus dem In- und Ausland möglich.
Ihre Nachricht hat einige oder alle Empfänger nicht erreicht.
Betreff:    AW: Abschied vom GIGA
Gesendet am:      6.01.2018 17:24
Folgende(r) Empfänger kann/können nicht erreicht werden:
XYZ@giga-hamburg.de  Serverfehler: "Ungültiger Empfänger"'
  • Meine persönliche Post an das GIGA wird nicht mehr an meine private Adresse nachgesendet.
  • Meine persönlichen GIGA-E-Mails (robert.kappel@giga-hamburg.de) werden nicht an meine neue E-Mail (robert.kappel@uni-leipzig.de) weitergeleitet.
  • Wenn jmd eine E-Mail an meine alte GIGA E-Mail-Adresse schickt, wird diese zurückgesendet mit dem Hinweis: nicht zustellbar.
Von: <postmaster@giga.netz>
 Datum: 3. Januar 2018 um 11:12:59 MEZ
 An: <XXX.@giga-hamburg.de>
 Betreff: Unzustellbar: Frage
Fehler bei der Nachrichtenzustellung an folgende Empfänger oder Gruppen:

Robert Kappel (robert.kappel@giga-hamburg.de)
 Die eingegebene E-Mail-Adresse konnte nicht gefunden werden. Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers, und versuchen Sie, die Nachricht erneut zu senden. Wenden Sie sich an den Helpdesk, falls das Problem weiterhin besteht.

 

Was die Präsidentin gemeinsam mit dem Vorstand des GIGA zu dieser Entscheidung bewogen hat, können nur die Eingeweihten erklären. Mich jedenfalls hat die Präsidentin – trotz meiner Bitte – nicht zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, um die Dinge zu klären.

Das Kuratorium des GIGA hat sich zu dem Vorgang nicht geäußert.

Kontaktdaten:

Meine neue E-Mail: robert.kappel@uni-leipzig.de

Meine Homepage: http://afrikanistik.gko.uni-leipzig.de/index.php/de/home-de/30-das-institut/mitarbeiter/336-prof-dr-robert-kappel

Meine Blogs:

https://graensengrenzen.wordpress.com/ und https://weltneuvermessung.wordpress.com/

Twitter: https://twitter.com/robert_kappel

@robert_kappel

 

 

 

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Root64 plays “Hello Josephine”

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Root64 wurde 1964 in Flensburg gegründet, damals noch The Goblins. Im Jahr 2014 fand die Band in neuer Zusammensetzung wieder zusammen.

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https://www.dropbox.com/s/yqjhwpimrxwpd55/180106HelloJosephine.mp4?dl=0

Auftritt am 6.1.2017 in Schenefeld, Listros

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von links: Andreas Redepenning (Bass), Robert Kappel (Gitarre), Martin Conrad (Gesang), Wolfgang Kunze (Schlagzeug), Rüdiger Eddicks (Lead Gitarre).

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